Frauenkreis/KFD - Katholische Pfarrgemeinden Mosbach-Radheim-Schaafheim

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Frauenkreis/KFD

Gemeindeleben

Gepilgert für die Zukunft
 
Fünf Stationen umfasste der nachhaltige Pilgerweg der Schaafheimer katholischen Frauen, zu dem  sich letzten Mittwoch, 23. September, 20 Personen an der Aussegnungshalle neben der evangelischen Kirche eingefunden hatten.
An diesem von alten Bäumen umgebenen und sturmgeschädigten Ort hörten sie, was wir von den Bäumen im Wald abschauen können. Nämlich 3 Dinge, wie soziales Verhalten, eine gewisse Selbstlosigkeit und ein langfristiges und nachhaltiges Handeln.
Das heißt auf den Mensch bezogen: Unsere Mitmenschen achten unsere Nachkommen schützen und nachhaltig mit unserer Welt umgehen.
Es ging weiter zum Bauer Becker. Da wurde vom regionalen Einkaufen ohne lange Transportwege und über den Kartoffelanbau gesprochen.
Bei der nächsten Station ging es um die Energieversorgung der Zukunft. Zum Beispiel die Stromversorgung durch Photovoltaik und Windenergie, heizen mit Solarthermie, oder auch wie selbst im Haushalt Strom sparen.
Nächste Station war eine Bushaltestelle, wo wir über klimafreundliches Unterwegssein diskutierten. Man könnte öfter das Auto stehen  lassen, stattdessen zu Fuß oder mit dem Fahrrad kurze Strecken zurücklegen. An der letzten Station bei der katholischen Kirche war Lebensmittelverwertung und Abfallvermeidung das Thema.
Zum Abschluss des Pilgerweges gab es noch leckeres Brot, Dips und Getränke. Wir diskutierten noch weiter wie jeder den Umgang mit unserer Erde verbessern könnte und als Zukunftsgestalter/in tun könnte.
Zum Schluss ein Satz aus der Enzyklika LAUDATO SI von Papst Franziskus:
Erde und Mensch gehören zusammen. Wenn wir die Erde weiter so ausnutzen, wie wir es tun, machen wir dieses fein aufeinander abgestimmte Ökosystem kaputt – und damit in gewisser Weise auch uns selbst!

E.S.



Fahrt zum ehemaligen Kloster Himmelthal
16.September 2020
 
Ein Ausflug zu einem geschichtsträchtigen Ort ist für alle spannend. Für die Organisatorin Frau Margarete Brenner stellte sich im Vorfeld die Frage: Habe ich den richtigen Ausflugsort gewählt? Interessiert es den Frauenkreis? Wie wird die Reaktion sein? Um die Pointe vorne wegzunehmen, es war ein interessanter Nachmittag, der bei allen gut ankam.
Bei traumhaftem Wetter war der Frauenkreis Schaafheim wieder unterwegs. Die Fahrt führte zum ehemaligen Kloster Himmeltahl nach Elsenfeld, Ortsteil Rück.
Unter der Führung von Frau Marga Hartig konnte die Klosterkirche St.Sebastian besichtigt werden. Bemerkenswert ist die original erhaltene Barockausstattung der Kirche mitsamt der 1753 Orgel von Johann Conrad Wehr aus Marktheidenfeld, die 1987 restauriert und in fehlenden Teilen rekonstruiert wurde. Seit 1984 finden alljährlich die Sommerkonzerte statt, die in der ausgezeichneten Akustik ihre besondere Prägung erfahren.
Ein besonderes Ereignis  ist der Rück-Besinnungsweg. Dieser Rundweg (ca. 5km)  führt an sieben ausgewählte Stationen: Friede, Mut, Hoffnung, Gelassenheit, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Gemeinschaft. Ergänzt durch einen kurzen besinnlichen Text wird der Wanderer in der Natur zum Nachdenken angeregt und kann zur Ruhe kommen.
Nach der Klosterkirche Besichtigung fuhren wir zum Dorfladen Rück-Schippach. Ein schöner und gemütlicher Treffpunkt für Jung und Alt. Bei Kaffee und  Kuchen ließen wir den wunderschönen Tag ausklingen.
 
(MLRoth)




Kfd-Gruppe Schaafheim
 
Wir trafen uns zu einem Wohlfühl-Spaziergang im Wald
 
Wir nahmen uns Zeit bei unserem Spaziergang und blieben auch mal stehen um zu lauschen und zu riechen. Hier spürten wir etwas von der Kraft der Natur, die uns hinweist auf den Schöpfer all dieser Schönheit. Wir schlossen die Augen, wurden ruhig und fühlten uns geborgen.
 
Mit einem Fotoapparat (ein DIA-Rähmchen) sahen wir uns genau die einzelnen Blätter, Käfer, Bäume an. Es wirkte alles deutlicher und wir sahen auch alles bewusster an. Im Wald spazieren gehen, die gute Luft atmen und sich an den vielfältigen Farben erfreuen sollte man öfters tun. Das Farbenspiel, welches die Sonne durch die Baumkronen warf war wunderschön. Ein schönes Gefühl – einmal einen Baum umarmen, hören wie die Blätter rauschen und entspannen.
 
Mit einem Spiegel in der Hand gingen wir langsam weiter. Wir sahen mit dem Spiegel unter Blätter und Blüten. Es wirkte alles so nahe, groß und jede Einzelheit konnte man erkennen. Den Spiegel in den Baumwipfel gerichtet, war der Baumwipfel ganz nahe und man wollte ihn anfassen. Es war eine wunderbare Betrachtung der Natur, die wir durch den Spiegel sahen.
 
Es waren alle Frauen von unserem Waldspaziergang begeistert und wir werden es wiederholen.


Gelungener Kappenabend
der kath. Frauen

Am 19.02.20, war es wieder so weit, die katholischen Frauen Schaafheims hatten zum närrischen Kappenabend eingeladen. Um 19.30 Uhr traf man sich im bunt geschmückten Gruppenraum unter der kath. Kirche. Empfangen wurden alle mit einem Willkommenscocktail. Nachdem alle Platz genommen hatten, begrüßte Frau Brenner die kostümierte Narrenschar und lud zuerst zum reichhaltigem Essen und Trinken ein.
 
Nachdem alle satt waren ging es zum Aufwärmen mit Gesang und Bewegung weiter. Danach folgten lustige Vorträge und spontane Sketche. Es wurde viel gelacht und gescherzt. Alle gingen gutgelaunt nach Hause und freuen sich schon auf die Sitzung im nächsten Jahr.






kfd Frauen besuchten die Synagoge in Darmstadt

Frauen aus der kfd Gruppe Darmstadt und Griesheim besuchte zusammen mit einer Gruppe von kfd-Frauen aus Schaafheim am 2.9.2019 die Darmstädter Synagoge. So nahmen insgesamt 20 Frauen an der Führung teil.
Vor dem zweiten Weltkrieg gab es in Darmstadt drei Synagogen. Davon existiert heute noch eine, die ihre Türen für eine exklusive Führung für die Gruppe öffnete. Eine Frau aus der jüdischen Gemeinde Darmstadt, der zurzeit Mitglieder angehören, nahm sich die Zeit,  einen Einblick in die Synagoge zu geben.
Sie berichtete, dass die heutige Synagoge mitten in Darmstadt an einem neuen Standort errichtet wurde. Dies war nur durch großzügige Spendengeber möglich.
Eine Synagoge unterscheidet sich von unseren Kirchenräumen. Männer und Frauen beten getrennt voneinander zu Gott. In Darmstadt ist der untere Raum für Männer vorgesehen und Frauen nehmen auf der Empore Platz. Den Männern ist außerdem das Vortragen der Thora vorbehalten.
Die Gruppe erfuhr über die vielen Ge- und Verbote, die die Juden einhalten müssen. Z.B. über die Speisenfolge, dass z.B. Milchspeisen nicht zusammen mit Fleisch gegessen werden dürfen. In der Küche der Synagoge gibt es getrennte Bereiche für Zubereitung der Speisen, den Abwasch und die Aufbewahrung des Geschirrs. In privaten Haushalten kann das natürlich nicht in vollem Ausmaß eingehalten werden, dafür fehlt einfach der Platz. Eine Möglichkeit ist es doch zumindest, den Platz im Kühlschrank aufzuteilen, so dass koscheres Fleisch nicht in Kontakt zu Joghurt und anderem kommt.
Am Ende unserer Führung waren alle waren sehr beeindruckt von der herzlichen Aufnahme, den ausführlichen Erklärungen und der Beantwortung der vielen Fragen, die gestellt wurden.
 
Schalom und Danke!
 
 
Marie-Luise Schilder
 
Es ist noch Platz
Eingeladen zum Fest des Glaubens, mit diesem schönen Lied begann die Feier des Weltgebetstages der Frauen am 1. März in der katholischen Kirche in Schaafheim.
Frauen aus Slowenien haben in diesem Jahr das Thema ausgesucht.
Entsprechend des Themas der Einladung wartete ein gedeckter Tisch auf die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes, an dem im Laufe der Feier 5 Frauen Platz nahmen, die aus dem Leben von slowenischen Frauen berichteten. Mit Marjeta, Mojca, Marija, Emu und Natascha lernten wir 5 Frauenschicksale kennen, wie sie in Slowenien vorkommen.
Auch wenn die Lebenssituationen sehr unterschiedlich sind, so sind doch alle eingeladen, ganz so wie es im Lukas-Evangelium vom Festmahl beschrieben ist.
Ein kleines Anspiel hat es deutlich gemacht: Immer mehr Teller wurden auf dem Tisch verteilt – und es war immer noch Platz!
Der Weltgebetstag ist eine weltweite ökumenische Frauenbewegung, die sich auch dafür einsetzt, dass Frauen selbstbestimmt leben können. Mit den Kollekten werden weltweit über 100 Projekte unterstützt, die mit dafür sorgen, dass Frauen mit am Tisch sitzen und die Familien gestärkt werden. In Schaafheim sind dafür knapp 300 Euro gespendet und weitergeleitet worden. Allen Teilnehmerinnen und Mitwirkenden, besonders auch der Musikerin Christina Krapp, sei herzlich gedankt.
DAS LEITBILD DER KFD

Leidenschaftlich glauben und leben heißt, es mit ganzem Herzen tun, aus voller Überzeugung und mit großem innerem Engagement. Wer leidenschaftlich glaubt und lebt, teilt etwas von sich mit, von seinen Hoffnungen und Visionen, seinen Gefühlen, Sehnsüchten und Überzeugungen.

Leidenschaft hat immer mit Begegnung zu tun, mit der konkreten Hinwendung zu sich selbst, zu den Menschen und somit zu Gott.

Wer sich mit Leidenschaft dem Leben und dem Glauben öffnet, lässt sich in Mitleidenschaft ziehen und ist aufmerksam für die Fragen und Nöte anderer. Wo Menschen nicht gleiche Chancen und Rechte haben, ausgeschlossen oder verfolgt werden, da ruft die Leidenschaft nach Einsatz für Gerechtigkeit, eine bessere Welt und Kirche. Leidenschaft glauben und leben hat somit immer eine politische Dimension. Leben geht nicht ohne den Glauben, und Glauben geht nicht ohne das Leben.

Das Motto des kfd-Leitbildes lädt Mitglieder und interessierte Frauen ein, die kfd als eine kraftvolle und lebendige Gemeinschaft zu entdecken, in der Frauen sich füreinander und für ihre Interessen einsetzen, miteinander Glauben und Leben teilen.

Die Farben des Leitbild-Logos sind die Farben des Feuers, dem Element, das mit seiner Wärme und seinen Flammen die unterschiedlichen Aspekte der Leidenschaft zeigt. Die Formen sind Teile von Kreisen, die sich berühren und kreuzen – vergleichbar den Menschen in ihren Begegnungen mit Gott und der Welt.

Wer mehr über die kfd Schaafheim erfahren möchte wendet sich an:

Brigitte Schmidt, Margarete Brenner, Marie-Luise Schilder
Tel. 06073/8672 - Tel. 06073/8317 - Tel.: 06073/731096
für Frauen…Wellness für die Seele…Frauengesprächskreis
Klingt schön – aber was ist das eigentlich ? STERNSTUNDEN

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, heißen wir sie herzlich willkommen, uns kennen zu lernen!
Wir – das ist eine Frauengruppe, die sich einmal im Monat mittwochs morgens um 9:00 im Gruppenraum im Untergeschoß der Katholischen Kirche in Schaafheim trifft.
Wir – vertiefen unter Anleitung von Frau Marie-Luise Schilder die von ihr liebevoll vorbereiteten Themen in Form von Diskussionen, eigenen Gedanken, aber auch durch Gebet und Gesang.
Wir – frühstücken anschließend gemeinsam, wobei jeder nach eigenem Gutdünken etwas dazu beiträgt.

Diese monatlichen Treffen geben uns jedes Mal viel: Sie machen uns innerlich reicher, bilden eine Verschnaufpause im Tagesablauf, geben uns wieder neue Kraft für den Alltag, vertiefen oder schaffen menschliche Kontakte und geben uns jede Menge geistige Anregungen und Anstöße.

F r a u e n, t r a u t E u c h, k o m m t ! Wir freuen uns auf neue Gesichter.


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