Aktuelles - Katholische Pfarrgemeinden Mosbach-Radheim-Schaafheim

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Aktuelles


Fahrt in die Oberlausitz und nach Niederschlesien am 12. - 15. Juli 2019
 
Die „Via Sacra“, die sich über das Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien erstreckt und etwa 20 kulturhistorische, sakrale Bauwerke aufweist, gab den Anstoß zur Fahrt in diese weniger bekannte Gegend. Organisiert vom Kirchenchor Radheim, waren auf dieser Strecke 6 Sehenswürdigkeiten für die Teilnehmer aus den katholischen Pfarrgemeinden Mosbach, Radheim, Schaafheim und Babenhausen ausgesucht. Schon bei der Ankunft am Standort Bautzen bot sich, bei der Fahrt über die Friedensbrücke, ein imposanter Blick auf die historische Altstadt an der Spree. Bautzen ist weitgehend bekannt durch den berühmten Bautz‘ner Senf und dem berüchtigten Stasi-Gefängnis, welches heute eine Gedenkstätte ist. Außerdem bekannt - neben Cottbus - als die Hauptstadt der katholischen Sorben, eine slawische Volksgruppe mit eigener Sprache.
 
Nach einer staufreien Fahrt und freundlichem Wetter bei angenehmen Temperaturen begrüßte am Hotel ein Touristenführer mit großer Erfahrung die Gruppe zur Stadtführung und erklärte, dass er auch an den beiden folgenden Tagen die Reise begleitet. Beginnend am Reichenturm direkt gegenüber dem Hotel, ein Gebäude der ehemaligen Stadtbefestigung und einer der 10 Türme rund um die Altstadt, fällt sofort auf, dass alle Schilder und Beschriftungen zweisprachig, in Deutsch und Sorbisch, ausgeführt sind. An den Bürgerhäusern der Reichenstraße vorbei zum Marktplatz mit dem barocken Rathaus. Dahinter der Fleischmarkt und der Dom St. Petri, die größte und älteste Simultankirche Deutschlands, welche seit der Reformation von beiden Konfessionen genutzt wird. Weiter an der Domschatzkammer links und dann nochmal rechts um die Ecke zum Nikolaiturm und dahinter der Friedhof mit der Ruine der Nikolaikirche. Der Rückweg führte über den alten Wasserturm zum Fleischmarkt. Hier gab es noch die Gelegenheit, im Senfladen, kurz vor Geschäftsschluss, noch verschiedene Senfsorten auszuprobieren und einzukaufen. Erschöpft von der 2-stündigen Stadtführung und den vielen Eindrücken ließ man den Tag in gemütlicher Runde mit kulinarischen Spezialitäten ausklingen.
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Bei bedecktem Himmel und Regenwolken begann am nächsten Tag die Fahrt nach Polen, in das ehemalige deutsche Niederschlesien. Das erste Ziel, Jelenia Gora (Hirschberg) war nach 2 Stunden erreicht. Die Partnerstadt von Bautzen mit ca. 80.000 Einwohnern besitzt ebenfalls einen historischen Stadtkern, allerdings einer ganz anderen Art. In der Barock und Rokokozeit wurden um das Rathaus, um 1745 erbaut, in einer Ringbebauung prächtige Bürgerhäuser mit gewölbten Laubengängen errichtet.
 
Durch Bautzens partnerschaftliche Beziehung erwies sich auch hier der Reiseleiter als exzellenter Kenner der geschichtlichen Vergangenheit dieser Stadt. So führte er die Gruppe durch die Laubengänge und die anschließende Fußgängerzone zum Schildauer Tor, von dort weiter an der orthodoxen Kirche St. Peter und Paul vorbei bis zur Gnadenkirche, welche durch ihren Baustil besonders auffällt. Erbaut Anfang des 18. Jahrhunderts als evangelische Kirche nach dem Vorbild der Stockholmer Katharinenkirche wurde diese im Jahre 1957 zur katholischen Kreuzerhöhungskirche umgewidmet. Nach dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtet, mit einem prachtvollen Orgelprospekt über dem Altar und 2-geschossigen Emporen ausgestattet, bietet sie Platz für über 4.000 Besucher. Als einmaliges, tragisches Ereignis sei noch erwähnt, dass im Jahre 1745 ein Pfarrer bei der Predigt auf der Kanzel vom Blitz erschlagen wurde.
 
Zur Mittagsrast wurde das zweite Ziel des Tages angesteuert, Schloss Lomnitz im Hirschberger Tal. Dort wurde den Gästen in einem fürstlichen Ambiente ein vorzügliches Mittagessen serviert, dabei durfte auch das köstliche polnische Bier nicht fehlen.
 
Im Hirschberger Tal, auch „Tal der Schlösser“ genannt, befinden sich zahlreiche Schlösser, die nach dem Krieg dem Verfall preisgegeben waren, so auch das Hofgut Lomnitz. Diese Ruine wurde nach der Wende von den Nachkommen der ehemaligen Besitzer, der Familie von Küster, wieder erworben und komplett restauriert. Am Fluss Bober gelegen, umgeben von einer Parkanlage und angrenzenden Wirtschaftsgebäuden, dient es heute als Museum und  Wohnung der Besitzer, sowie nebenan im kleinen Schloss als Hotel und Restaurant. Fast noch prächtiger anzusehen ist das Schloss Schildau genau gegenüber auf der anderen Seite des Flusses.
 
Leider reichte die Zeit nicht aus um die angesetzte Führung durch die Anlage abzuschließen, nach einer Stunde musste der Bus wieder bestiegen werden um das nächste Ziel rechtzeitig zu erreichen.
 
Die nächste historische „Perle“ war in einer Stunde erreicht. In Jawor (Jauer) gibt es eine schlesische Besonderheit zu sehen. Eine von zwei evangelischen Friedenskirchen. Die andere, noch größere, befindet sich im 40 km entfernten Schweidnitz. Der skeptische Blick der Teilnehmer bei der Außenansicht wandelte sich im Innern schnell um in ein verwundertes Staunen.  Von außen ist der Fachwerkbau einer Scheune ähnlich, jedoch die innere Pracht sucht ihres gleichen.
 
Nach dem westfälischen Frieden (1648) wurde auf Drängen der schwedischen Regierung den Protestanten im rekatholisierten Niederschlesien zugestanden, unter Auflagen, Kirchen zu bauen. Diese mussten einen Kanonenschuss vom Ort entfernt sein, als Baumaterial durften nur Holz, Stroh und Lehm verwendet werden und mussten in einem Jahr errichtet sein. So entstand 1655 eine bauliche Meisterleistung, die über 5000 Personen Platz bietet. Der Turm wurde erst Anfang des 18. Jahrhunderts angefügt.
 
Mit dieser Besichtigung war das Tagespensum erfüllt und Alle freuten sich wieder auf einen gemütlichen Abend in den Bautzener Lokalen.


Der Sonntag begann mit dem Gottesdienst um 9 Uhr im Dom bei dem auch Pfarrer Fuchs mitzelebrierte. Am Hotel wartete dann wieder der Bus für die nächste Tagesfahrt. Das nun wieder sonnige Wetter und die sonntägliche Ruhe, der Verkehr gleich Null, sorgte für eine beschauliche Fahrt durch die Oberlausitzer Landschaft, vorbei an Löbau, nach Obercunnersdorf. Im Schritttempo ging es durch die enge Hauptstraße dieses langgezogenen Dorfes, denn zu sehen gibt es hier viele frisch restaurierte, sogenannte Umgebindehäuser, ein Fachwerkbau mit ortstypischer „Salz und Pfeffer“ Verschieferung. Während der Weiterfahrt nach Herrnhut erzählte der Reiseleiter ausführlich über die dort ansässige evangelische Brüder-Unität, die hier im 18. Jahrhundert von Graf von Zinzendorf neu gegründet wurde. Zu der weitläufigen Anlage gehört auch die Produktionsstätte der bekannten Herrnhuter Sterne. Der kurze Aufenthalt diente zur Besichtigung des Kirchensaales und um Infomaterial mitzunehmen.
 
Nach etwa 20 km erreichte der Bus das Neißetal, fuhr dort bergab nach Ostritz zum Kloster St. Marienthal. In der Klosterschenke war das Mittagessen bereits vorbestellt und nach der Speisekarte mit Oberlausitzer Küche und Klosterspezialitäten ausgewählt. Nach genussvoller Speise begann der Reiseführer mit dem Rundgang durch die weitläufige Klosteranlage direkt an der Neiße. Es ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserorden Deutschlands und besteht seit der Gründung 1234 ununterbrochen. Durch das Hochwasser 2010 wurde die Anlage schwer beschädigt und mit Millionenaufwand bis heute fast vollständig saniert. Neben den üblichen Klostereinrichtungen ist erwähnenswert der Kalvarienberg, der Garten mit Bibelpflanzen, ein historisches Sägewerk mit Wasserkraftanlage und der östlichste Weinberg Deutschlands. Ebenso werden verschiedene Gebäude als Gästehäuser und Tagungszentrum genutzt. Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 180 Personen sind vorhanden. Schnell ging auch hier die geplante Zeit vorbei, die nicht ausreichte alles mit Ruhe anzusehen, denn für die restliche Zeit des Tages war dem Aufenthalt in Görlitz zugedacht.
 
Bei der Ankunft in Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, leitete der Reiseführer den Busfahrer zuerst durch verschiedene Straßen um einige bedeutende Gebäude zu zeigen und dazu Wichtiges zu erzählen. Da es im 2. Weltkrieg kaum Zerstörungen gab, besitzt Görlitz eine der besterhaltenen Altstädte Mitteleuropas. Mit seinen kunstvollen Häusern aus der Zeit der Gotik, der Renaissance und des Barock, sowie 4000 Denkmälern ist Görlitz das größte Flächendenkmal Deutschlands. Nicht zu vergessen die prächtigen, geschlossenen Häuserzeilen aus der Gründerzeit, die in keiner Stadt so zahlreich zu sehen sind wie hier.
 
Zum Fußmarsch durch die historische Altstadt wurde am Busparkplatz an der Kaisertrutz ausgestiegen. Vom Reichenbacher Turm über den Obermarkt zur Dreifaltigkeitskirche, dort drinnen eine kurze Besichtigung, weiter am grau-roten Schönhof, dem ältesten Renaissancehaus Deutschlands, vorbei zum Rathaus und Untermarkt, an der alten Ratsapotheke um die Ecke zur weithin sichtbaren Kirche St. Peter und Paul. Auch hier eine Besichtigung und ausführliche Erklärungen, besonders zur berühmten Sonnenorgel. Dann noch ein Abstecher an die Fußgängerbrücke, die über die Neiße zum polnischen Stadtteil Zgorcelec führt. Auf dem Rückweg zum Bus „qualmten die Köpfe“ , deshalb gönnten sich viele Teilnehmer noch ein Eis oder einen Kaffee und stellten fest, dass Görlitz allein schon einen 3-tägigen Besuch wert sei.
 
Bei der  Rückfahrt am Vormittag des letzten Tages wurde noch ein Zwischenstopp von drei Stunden in Dresden eingelegt. Für erstmalige Besucher ein besonderes Erlebnis die beeindruckende Altstadt kennen zu lernen. Einige nutzen die Gelegenheit die Kuppel der Frauenkirche zu besteigen um den großartigen Blick über die Stadt zu genießen. Nach einem kurzen Imbiss um die Mittagszeit fuhr der Bus wieder in Richtung Heimat.  (bs)




Kirchendienerin als Berufung
 
Herta Sauer geht nach 25 Jahren in den Ruhestand
 
 
Schaafheim-Radheim (nda) – 25 Jahre lang war Herta Sauer Küsterin der katholischen Kirchengemeinde in Radheim. Sie sorgte dafür, dass der liturgische Rahmen für jeden Gottesdienst stimmte, die Grünanlage um die Kirche gepflegt, das Kirchengebäude gereinigt, der Blumenschmuck immer frisch war und die Glocken zur richtigen Zeit läuteten. Das besondere Jubiläum nahm die 77-Jährige zum Anlass, sich aus dem Ehrenamt in den Ruhestand zu verabschieden.
 
Herta Sauer wohnt zwar nur etwa 100 Meter von ihrer Wirkungsstätte entfernt, die Frage, wie viel Kilometer sie in den 25 Jahren den Hang zum Gotteshaus hinauf schon zurückgelegt habe, wehrt sie mit einem Lächeln ab: „So bleibt man auch noch im Alter fit.“ Die Fitness will sie sich weiter gönnen, denn: „Ich bin tief verwurzelt in meinem Glauben, die Gottesdienste werde ich weiter besuchen. Dort komme ich zur Ruhe, finde Frieden und Trost, was vielen jungen Leuten entgeht, wenn sie den Gottesdienst nicht mehr besuchen.“
 
Die sechsfache Mutter nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn sie eine Meinung hat. So hat sie es auch in ihrem Amt als Küsterin gehalten. Drei Pfarrer haben das bisher schätzen gelernt. „Meine Meinung mag wohl nicht jedem schmecken, aber Ehrlichkeit hat mich immer weitergebracht“, sagt die Radheimerin.
 
1994 übernahm sie mit ihrem Mann Karl bis zu seinem Tod das Küsteramt. Ihr jüngster Sohn Berthold damals Messdiener, zeigte ihr, welche Messgewänder zum Gottesdienst bereitgelegt und welche Kerzen gemäß dem liturgischen Kalender entzündet werden müssen. „Es muss alles bereitstehen, dass Pfarrer und Helfer einfach nur noch Kirche halten müssen“, erklärt sie. Jeden Morgen und Abend schloss die Kirchendienerin das Gotteshaus auf und wieder zu, organisierte freiwillige Helfer an Hoch- und Pfarrfesten. Sie übernahm das Amt der Lektorin und Kommunionhelferin. Bis heute kümmert sie sich um die Finanzen des Missions- und heutigen Seniorenkreises. Im Kirchenchor Radheim war sie 33 Jahre lang aktive Sängerin. Auch im Pfarrgemeinderat wirkte sie acht Jahre lang mit. „Wenn man möchte, dass die Pfarrgemeinde lebendig bleibt, muss man dafür auch etwas tun.“
 
Veränderungen im Gemeindeleben begegnete Herta Sauer eher skeptisch. „Die Reduzierung von drei auf maximal zwei Gottesdiensten in Radheim war erst mal komisch“, kommentiert Herta Sauer. „Durch die eventuell anstehende Fusion mit Babenhausen werden die Gottesdienste in den nächsten Jahren noch weniger. Je weiter die Menschen zu den Gottesdiensten fahren müssen, desto weniger besuchen sie sie.“
 
Das lässt sie jedoch erst einmal gelassen auf sich zukommen. Wichtiger ist ihr die Einarbeitung ihrer Nachfolgerin Andrea Ripper. Herta Sauer kann erst „loslassen“, wenn alles in guten Händen ist. Und weil sie weiß, wie viel Arbeit das Amt einer Kirchendienerin bedeutet, kümmert sie sich weiterhin um die Pflege der Grünanlagen und den Blumenschmuck in der Laurentiuskirche.
 
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Willi Hehmann sowie Pfarrer Hermann Fuchs und die Messdiener-Schar verabschiedeten Herta Sauer mit einem festlichen Gottesdienst und einem Blumenspalier. Die gewonnene Zeit vertreibt sich die 77-Jährige mit Lesen. Neben ihrem Glauben eine weitere Leidenschaft ihres Lebens.

Feierliche Fronleichnamsprozession von Mosbach nach Radheim

Fronleichnam - ein Hochfest am Donnerstag in der zweiten Woche nach Pfingsten
Das Fronleichnamsfest ist ein Höhepunkt im katholischen Kirchenjahr. An keinem anderen Feiertag entfaltet die katholische Kirche öffentlich so viel Prunk: An Fronleichnam feiern die Gläubigen Gottesdienste unter freiem Himmel und ziehen in farbenprächtigen Prozessionen singend und betend durch die Straßen. Auch bei uns wird dieser Brauch jährlich gepflegt.
Seine Beliebtheit verdankt dieser Festtag vor allem der reich geschmückten Prozession, bei der die Elemente der Eucharistie durch die Straßen getragen werden.

Die Prozession symbolisiert den besonderen Charakter
Den besonderen Ausdruck erhielt Fronleichnam durch die Prozession, die schon 1279 durch Köln zog. Gerade die Fronleichnamsprozession versinnbildlicht und symbolisiert den christlichen Lebensvollzug, das gläubige "Wallen".
In der Gestalt der geweihten Hostie wird Christus selbst durch Stadt, Flur und Wald geführt.
Auch der Baldachin, der Tragehimmel, war urspünglich ein Herrschaftszeichen der Menschen, wurde für diese Zwecke übernommen.

Alljährlicher Wechsel der Fronleichnamsfeier zwischen Schaafheom, Radheim und Mosbach
Im jährlichen Wechsel zieht die Prozession an Fronleichnam einmal von der katholischen Pfarrkirche in Mosbach nach Radheim in die St. Laurentiuspfarrkirche und umgekehrt. Im folgenden Jahr findet die Feier dann in Schaafheim statt. Dieses Jahr führte sie nach dem feierlichen Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mosbach durch die "Hauptstraßen" zur Radheimer Pfarrkirche St. Laurentius. An zwei Altarstationen wurde zum Gebet und Aussegnung Halt gemacht. Wie immer spielten die Mosbacher Musikanten trotz Hitze musikalisch gekonnt die Kirchenlieder während des Prozessionszuges vor.
Die Bilderfolge zeigt die feierliche Prozession von Mosbach nach Radheim, die wie alljährlich von unseren Feurwehrleuten entsprechend gut abgesichert wurde.

Karl-Heinz Daniel



Das traditionell anschließende Pfarrfest am Laurentiusheim war, bei optimalen Wetter, gut besucht. Zum Mittagessen waren mit Hackbraten, Steak, Bratwurst, Pommes Frittes und kühle Getränke die Gäste bestens versorgt. Auch der Kaffee und der ausgezeichnete Kuchen waren sehr begehrt.

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72 Stunden-Aktion des BDKJ mit den Firmlingen
"Lasst es blühen" in Radheim und Schaafheim

Uns schickt der Himmel
 
Unter diesem Motto begannen am Donnerstag, den 23.05.2019, zum 2. Mal die 72 Stunden-Aktion des-BDKJ. In diesem Jahr waren 160.000 Mitwirkende in 3.400 Gruppen dabei. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in 45 internationalen Gruppen.
Eine der Auftaktveranstaltungen fand in Groß-Umstadt statt. Unter anderem nahmen auch einige Firmlinge aus Mosbach und Radheim mit Ihren Betreuern Pfarrer Fuchs und Cerstin Seibel  teil. Bei sonnigem Wetter wurden dann einige Teamfähigkeitsspiele gespielt. Um 16.30 Uhr wurde zunächst das Ziel der 72h Aktion des Bundes der Deutschen katholischen Jugend bekannt gegeben. In diesem Jahr wollten alle in den 3 Tagen die Welt ein bisschen „Grüner“ machen und so wurden diverse Umweltprojekte gestartet. Alle Aufgaben waren in Luftballons verpackt und wurden um 17.07 Uhr von je einem Vertreter der verschieden Gruppen zum Platzen gebracht. Die Firmlinge Bianca Hock, Franca Schaad, Saskia Anders und Bastian Feller bekamen unter dem Projektnamen „Lasst es blühen“ die Aufgabe in 72h die Außenanlage der Kirchen in Radheim und Schaafheim zu bepflanzen und Insektenhotels zu bauen.
Am Freitag ging es mit viel Motivation ans Werk. Zuerst wurden in Radheim am Laurentiusheim Pflanzen gesetzt. Unterstützung bekamen die Firmlinge hier wieder von Pfarrer Fuchs, Cerstin Seibel sowie weiteren Einwohnern. Auch Bürgermeister  Hehmann informierte sich vor Ort über die Aktion und lobte die Firmlinge für ihr großes Engament und erzählt, dass die Gemeinde nun auch aktiver werden möchte, wenn es um das Thema Umweltschutz geht.
Am Samstag wurde in Schaafheim an der Kirche der Rasen vertikutiert und dann neu ausgesät. Anschließend wurde ein Blumenbeet an der Schaafheimer Bücherei angelegt. Nachdem sich alle mit selbstgemachter Pizza gestärkt hatten, machten sich die Firmlinge wieder ans Werk und fertigten Insektenhotels und Schilder für die Pflanzflächen. Die Schilder sollen auf die gemeinsame Aktion hinweisen. Die Insektenhotels konnten dank zahlreicher Materialspenden schnell angefertigt werden. Hierfür möchten sich die Firmlinge auf diesem Weg ganz herzlich bedanken. Der Samstagabend wurde mit einem gemeinsamen Kirchgang abgerundet, während dem die Firmlinge einen kurzen Einblick in ihr Projekt gaben.
Am Sonntagmorgen machten die Firmlinge mit einem Kuchenstand, nach dem Gottesdienst, die Kirchenbesucher auf ihr Projekt aufmerksam. Gegen eine kleine Spende konnte man sich hier, bei einem Stück Kuchen, über das Projekt informieren.  Der Erlös wird in den Kauf/Bau von Insektenhotels und Vogelhäusern investiert, um hiermit noch einmal ein Zeichen für die Nachwelt zu setzen, da nicht nur Insekten eine Vielzahl an Blumen brauchen, sondern auch Vögel Nistplätze. Damit endete für die Heranwachsenden die 72 Stunden-Aktion. Das Ziel des Projektes war es, die Menschen zu ermutigen selbst Pflanzen einzusetzen, um Bienen wieder zu fördern, da auch die kleinen Lebewesen zu unserem Planeten gehören. Zum Schluss gilt ein großes Dankeschön an Herrn Pfarrer Fuchs und Cerstin Seibel, da ohne die beiden dieses umweltfreundliche Projekt nicht staatgefunden hätte. Weiterhin ist den Ansprechpartnern des Diözesanverbandes ein großes Lob auszusprechen, da diese als Veranstalter der Aktion immer Kontaktbereit waren.
Die vier Firmlinge nahmen als Fazit aus dieser Aktion mit, dass es  gut ist mit Demonstrationen auf die Umwelt aufmerksam zu machen.
Besser ist es aber noch gemeinsam im Kleinen Großes zu bewirken.











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Kommunion 2019 in Schaafheim und Radheim

Am Samstag und Sonntag (18./19. Mai) empfingen 32 Kinder die erste heilige Kommunion in den Kirchen St. Paul in Schaafheim und St. Laurentius in Radheim.
Unter dem Motto "Jesus segnet uns" gestalteten sie gemeinsam mit der Gemeindereferentin Ute Kielbassa und Pfarrer Hermann Fuchs die festlichen Gottesdienste. Neun Kathechetinnen bereiteten die Kinder zusätzlich rund sieben Monate auf den großen Tag vor. Die Musikgruppe unter der Leitung von Nina Kläber trug zum festlich musikalischen Charakter der Gottesdienste bei. Den Dankgottesdienst am Montag begleitete Steffen Rupprecht an der Orgel.
Die katholische Kirchengemeinde dankt allen Beteiligten, die bei der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung der Feier einen Beitrag geleistet haben.



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Schaafheim
      Radheim
Dankgottesdienst am Montag




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Pilgerreise nach Heroldsbach am 9. Mai 2019

Am 9. Mai führte eine Pilgerreise unserer Pfarrgemeinden nach Heroldsbach.
Dort fanden von 1949 - 1962 Erscheinungen statt. 9 Kinder sahen die Mutter Gottes, Jesus Christus, die heiligste Dreifaltigkeit, Engel und Heilige. Erst 1998 wurde diese Pilgerstätte offiziell anerkannt. Aber Pater Pio bestätigte schon 1967 einer deutschen Pilgergruppe, dass Heroldsbach ein Ort der Gnade sei. Pater Dietrich von Stockhausen berichtete sehr beeindruckend über die Geschehnisse von damals und die Zusammenhänge der Marienerscheinungen auf der ganzen Welt.
Heute ist Heroldsbach ein Zentrum der Neuevangelisierung. Wir sind froh und dankbar solch einen Gnadenort in Deutschland zu haben. Man kann nur jedem empfehlen diese Pilgerstätte zu besuchen.








Osterhochamt
in Radheim
am Sonntag, den 21. April 2019







Feier der Osternacht in Mosbach
am Samstag, den 20. April 2019 um 20:30 Uhr





Kinderkreuzweg in Radheim
Karfreitag, den 19. April 2019

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Aussendung der Sternsinger 2019

In diesem Jahr begann die Aussendung schon am 1. Januar mit den Sternsingern in Schlierbach, die vom Ev. Kinderkreis unterstützt wurde. Es folgten dann am Sonntag, den 6. Januar die Schaafheimer Sternsinger. Eine Woche später dann am Samstag, den 12. Januar die Mosbacher und am Sonntag, den 13. Januar die Radheimer Sternsinger. Leider war dieser letzte Tag ziemlich verregnet. So sammelten die Sternsinger, unter dem Leitspruch "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit" wieder einen stattlichen Betrag von 6.157,40 € in allen drei Gemeinden.
Herzlichen Dank allen Spendern, allen Sternsingern für ihren Einsatz und Allen, die bei der Durchführung mitgewirkt haben.









Weihnachten in Jalipudi

Babu George sendet Bilder vom Besuch des Bischofs







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Anni Hartlaub nach 23 Jahre Küsterdienst verabschiedet

Am Samstag, dem 29. Dezember 2018, konnte Pfarrer Hermann Fuchs in der gut besetzten Pfarrkirche nicht nur viele Gläubige, sondern auch offiziell seine langjährige Küsterin Anni Hartlaub und weitere drei Ministranten, nämlich Julian Ostheimer, Elias Kraft und Lukas Schöne begrüßen, die alle in diesem Gottesdienst zur Verabschiedung anstanden.
In einer feierlichen Messe mit dem brillant aufspielenden Organisten Alfons Schober nahmen Pfarrer Hermann Fuchs und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Willi Hehmann die Verabschiedungen vor.
Nach seiner Predigt bedankte sich Pfarrer Fuchs  bei den drei „großen“ Ministranten Julian Ostheimer, Elias Kraft und Lukas Schöne für ihre langjährige Unterstützung beim Altardienst als Ministranten. Er bedauere ihre Entscheidung, als Messdiener aufzuhören, zeigte aber auch Verständnis für die jungen Leute.

Anni Hartlaub wollte vor 23 Jahren nur „kurz“ aushelfen, bis sich jemand als Küster findet

Ein Rückblick aus der Sicht der heute noch sehr agilen und topfitten 80-jährigen Anni Hartlaub:
Nach dem Schlaganfall unseres ehemaligen Küsters, Hans Müller (Anfang der 90-iger Jahre), übernahm Jens Löffler den Küsterdienst und Anni half als Ersatz aus. Dieses Amt führte Jens bis zum Jahre 1995 aus.
Danach suchte man erneut einen Küster. Da sich niemand fand, übernahm Anni diesen Dienst mit dem Gedanken, solange zu helfen bis sich jemand findet. Daraus wurden nun 23 Jahre. (Toni Roth war dankenswerterweise als Ersatz immer zur Stelle war und unterstützte sie bei ihrer Arbeit).
Im Jahre 2003 wurde sie vom Bischöflichen Ordinariat -Mainz fest angestellt, vorher nur aushilfsweise.
Bei den vielen kirchlichen Anlässen und Terminen (Gottesdienste, Andachten, Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen)  war sie immer präsent, wobei oftmals Privates zurückstehen musste. Sie war eine große Stütze für den Pfarrer, sie war zuverlässig und sehr gewissenhaft.
Sie freute sich ganz besonders, wenn der Bischof zu Besuch hier war, (2006 Kardinal Lehmann und in 2018 Bischof Peter Kohlgraf), sie herzlichst begrüßte und ihre Arbeit wertschätzte.
Die vielen Arbeiten (z. B. Auf- und Zuschließen der Kirche, das Läuten der Glocken, Inbetriebnahme der Heizung und alle liturgischen Vor- und Nachbereitungen zu den Gottesdiensten) verrichtete sie immer zuverlässig.
Ihr Wunsch ist, dass sich immer wieder Menschen finden, die erkennen, dass die Mitarbeit in unserer Pfarrgemeinde lohnenswert ist und somit zu einem lebendigen Gemeindeleben beitragen.
Bis heute ist sie noch seit den 90-er Jahren als Lektorin und Kommunionhelferin aktiv.
Seit rund einem viertel Jahrhundert legt sie oft mehrfach täglich den Weg von ihrer Wohnung in der Wenigumstädter Straße zur katholischen Kirche im alten Ortskern sehr flott und sportlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück.
Jetzt kann sie auch endlich einmal ihre privaten Termine ohne Rücksichtnahme auf andere selbst verplanen.
Danke und Vergelt´s Gott für diesen oft selbstlosen Dienst.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Willi Hehmann bedankte sich in seiner Laudatio sehr persönlich und im Namen der ganzen Gemeinde:

„Mit viel Liebe und Herzblut hast Du all diese Arbeiten in Deiner ganz besonderen Bescheidenheit sehr verantwortungsvoll und zuverlässig verrichtet.
Aus Deiner Glaubensüberzeugung heraus hast Du den kirchlichen Dienst für unsere Pfarrgemeinde Mosbach gerne geleistet.

Liebe Anni !

Nun am Ende dieses Gottesdienstes möchte ich Dich jetzt als unsere Küsterin verabschieden:
Danke - für 23 Jahre treuen Küsterdienst
Danke - für Dein persönliches Engagement
Danke - für Dein verantwortungsvolles Wirken
Danke - für Deine Verbundenheit zu unserer Pfarrgemeinde
Danke - für das vertrauensvolle Miteinander
Im Namen der ganzen Pfarrgemeinde wünsche ich Dir noch viele schöne und erfüllende Lebensjahre bei guter Gesundheit, Gottes Kraft und Gottes Segen.“

Mit stehenden Ovationen aller Kirchenbesucher endeten die sehr emotionale Verabschiedung und der Gottesdienst.

Der Nachfolger im Amt des Küsters ist Jens Löffler, der diese Aufgabe schon einmal übernommen hatte.

(KHD)




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