Aktuelles - Katholische Pfarrgemeinden Mosbach-Radheim-Schaafheim

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Aktuelles



Gottesdienst am Ostermontag (5. April) in Mosbach


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Starke Verwitterungen am Grabmal von Arnold Dries 1755
 
 
Das Grabmal des Arnold Dries von 1755 vor der katholischen Kirche St. Laurentius in Radheim zeigte starke Verschmutzungen durch biogenen Bewuchs auf. Zudem waren ältere Brüche unfachmännisch verklebt worden und ließen das Einsickern von Wasser in die Brüche zu. Im Sockelbereich kam es zu Substanzverlusten durch Absanden in Folge von Salzschäden. Das geschweifte Kreuz zeigt auf der Vorderseite Christus am Kreuz, wobei das Kreuz mit einem Sockel mit VanitasMotiv ausgearbeitet ist.
Die Rückseite des Kreuzes trägt die Grabinschrift:

HIER RUHEN
IN GOTT
HEIDE
EHE
LEIDT
ARNOLD DRIES DE[…]
ALHIER GESTORBE[…]
JENER 1755 SEINES
65 JAHR
UND SEINE EHE
[…]
[…]DRIES[…]
[…]
DENEN SEELEN
GNADEN AMMEN
Um weitere Schäden zu vermeiden, wurden der Ausbau und die Überführung ins Innere der Kirche entschieden. Durch diese Maßnahme kann eine sehr zurückhaltende Restaurierung ermöglicht werden. Der Restaurator Quentin Saltzmann aus Mosbach wurde beauftragt, das Grabmal abzubauen. Beim Abbau zeigte sich ein Bruch im Bereich des Kreuzschaftes, welcher im Rahmen der Restaurierung geklebt wurde. Das Grabmal wurde zur weiteren Bearbeitung in die Werkstatt transportiert. Hier erfolgte die schonende Reinigung mit dem Dampfreiniger von biogenem Aufwuchs. Nach der Trocknung wurden die beiden Bruchstücke des Kreuzes mit Epoxidharz miteinander verklebt. Die historischen Klebungen wurden zurückgearbeitet und mit einer Steinergänzungsmasse auf Basis von farbigen Sanden und einem Kieselsol gekittet. Nach erfolgter Restaurierung wurde das Kreuz in der Radheimer Kirche St. Laurentius an der Nordwand aufgestellt. Die Montage erfolgte reversibel mit eingeschraubten Hacken auf einer Bettung aus Bleiblech.




Christusfigur in Radheim restauriert
 
Radheim. (CR) Neu erstrahlt die Christusfigur am Kreuz vor der St. Laurentiuskirche in Radheim. Der Restaurator Quentin Saltzmann aus Mosbach restaurierte in Kleinstarbeit die Statue.
Die ca. 1,4 m hohe und 80 kg schwere Christusfigur von 1791 zeigte schwerwiegende Schäden. Neben starken Verschmutzungen durch biogenen Bewuchs wiesen der gesamte Torso und Kopfbereich Aufschieferungen und absandende Bereiche auf. Durch eine Restaurierung in den 60er- bis 70er-Jahren versuchte man diese Probleme durch Verdübelungen des Steins zu korrigieren, konnte aber die strukturellen Schäden nicht aufhalten. Die Ergänzungen der letzten Restaurierung lagen hohl. Nach Abnahme der Christusfigur vom Kreuz wurde sie in die Werkstatt verbracht, hierzu wurden die Arme abmontiert. Dabei zeigte sich, dass diese nur mit dünnen Aluminiumrohren angedübelt waren, die Klebungen waren entfestigt. Eindringendes Wasser hat den Stein im Bereich der linken Schulter derart geschädigt, dass diese mehrfache Brüche aufwies. Bei der Reinigung zeigte sich, dass der Kopf der Figur nur noch minimale Anbindung zum Torso besaß und neu angeklebt werden musste. Die historische Montage über eine Eisenstange im Gesäß der Figur musste neu eingebleit werden, da diese nicht mehr fest genug saß. Die Eisenteile wurden nach Befund mit Mennige in Leinöl gestrichen.  Die Reinigung der Christusfigur erfolgte mit dem Dampfreiniger und Kompressen ohne Substanzverlust. Nach der Oberflächenreinigung wurden alle gelösten Ergänzungen zurückgearbeitet und ungenaue historische Klebungen gelöst.
Alle Teile wurden in drei Arbeitsgängen mit Steinfestiger gefestigt. Nach zweiwöchiger Trocknung wurden die Bruchstücke mit Steinkleber verklebt. Klaffende Risse wurden verdämmt und über Kanülen wurden die Risssysteme mit Remmers Injektionsharz verpresst. Korrodierte Verdübelungen und Armierungen in den Ergänzungen wurden entfernt und mit Kohlefaserstäben erneuert. Die großen Fehlstellen am Rücken der Figur wurden mit Sandsteinergänzungsmörtel ergänzt, kleinere Ergänzungen wurden mit einem Mörtel aus Farbsanden und Steinfestiger ergänzt. Die Köpfe der alten Kreuznägel wurden für die Neumontage der Figur wiederverwendet, hierzu wurden diese von den alten Ankern abgeschnitten und mit einem 8 mm Innengewinde versehen. Als Kreuznägel wurden bei der neuen Montage M8 V2A-Gewindestäbe in einer Edelstahlhülse verwendet, auf die die alten Nagelköpfe als Muttern aufgeschraubt wurden. Die Hauptlast der Figur ist mit dem historischen Eisenanker mit einer Keilverbindung am Kreuzschaft befestigt.



„Sternsinger“- Gottesdienst mit den Kommunionkindern
 
In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien feierten wir mit unseren Kommunionkindern, Eltern und Geschwister zwei Gottesdienste, je einen in Schaafheim (Mo, 11.1.) und in Radheim (Fr, 15.1.) . Das Thema war „Sternsinger“. So war es sehr erfreulich, dass in beiden Gottesdiensten Geschwisterpaare bereit waren, sich als Sternsinger zu verkleiden. Als erfahrene Sternsinger erzählten sie den Kommunionkindern, was Sternsinger tun: „Segen bringen, Segen sein“.
Es war sehr schön, Sternsinger Lieder zu hören und Sternsinger zu sehen!
Da dieses Jahr keine Hausbesuche möglich waren, wurden von den Sternsinger-Verantwortlichen mehr als 450 Segenspäckchen in unseren Gemeinden an Hand der Besucherlisten verteilt.



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Weihnachtshochamt in Radheim

In diesem Jahr war leider ein feierliches Hochamt in der üblichen Form nicht möglich. Durch die coronabedingten Einschränkungen durfte der Kirchenchor nicht singen. Auch der Gemeinde war das Singen nicht erlaubt. So blieb nur die Möglichkeit in kleinem Rahmen mit 4 Sängern, unter der Leitung von Adolf Wagner sowie der Organistin Nina Kläber, den Gottesdienst musikalisch zu gestalten.
Trotz Beachtung der vorgeschriebenen Abstände boten die Sänger Gerd Roth, Adolf Wagner, Alwin Boll und Marcel Anders der Gemeinde ein ausgezeichnetes Klangerlebnis.

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Kulturdenkmäler für nachfolgende Generationen erhalten

Ganz in diesem Sinne und dann noch pünktlich vor den Weihnachtsfesttagen erstrahlt die Kirchenmauer der kath. Kirche Radheim in neuem Glanz.
Der Weg dahin war nicht ganz so einfach.
Wussten Sie dass der alte Ortskern Radheims komplett unter Ensembleschutz steht und somit jede nur denkbare Renovierung mit der Denkmalbehörde abzustimmen ist?
In diesem Zusammenhang waren viele Beratungen und Überlegungen nötig, dass dann alles so schön werden konnte. Hier ein herzliches Dankeschön an die Räte der kath. Kirchengemeinde, der Denkmalbehörde, das Bistum Mainz, der Gemeinde Schaafheim, Hessen Mobil und der Firma BST aus Gernsheim für die gute Zusammenarbeit.
Aus sicherheitstechnischen Gründen wurden auch die Seitenwände der Mauer, die an der Treppe und die zum Hof hin zur Familie Petermann komplett statisch gesichert, gereinigt und neu verfugt.   Ein schöner Anblick!
In diesem Jahr stehen noch weitere Renovierungsarbeiten an um die kath. Kirche Radheim komplett weiter zu erhalten.
Der Durchgang zwischen alter und neuer Kirche ist ebenfalls in die Jahre gekommen.
Um all diese Arbeiten weiter durchführen zu können, bitten wir um Spenden und freuen uns wenn wir mehrere helfende Hände für Arbeiten, die man in Eigenleistung durchführen kann, gewinnen können.
Hier freuen wir uns, wenn Sie sich bei Herrn Pfarrer Fuchs, Fon 7430061 , bei Frau Ostheimer im Pfarrbüro Fon 9300 melden würden!
Vielleicht gelingt es uns ja, ein Team zusammenstellen zu können, damit auch hier ein weiterer Schritt zur Erhaltung von Kulturdenkmälern gegangen werden kann.
Wir freuen uns auf Sie!
Die Bankverbindung für Spenden lautet DE 98 5086 2835 0000 1347 75
Hierzu ein herzliches Vergelts Gott!
(Ausstellung einer steuerlich begünstigten Spendenbescheinigung möglich)






Firmung 2020 in Mosbach

 
In diesem Jahr hatten sich 15 Jugendliche unter der Leitung von Pfarrer Fuchs auf die Firmung vorbereitet und wurden am Sonntag, den 8. November, in der Mosbacher Kirche gefirmt. Durch die - coronabedingt - eingeschränkte Besucherzahl wurden 2 Firmgottesdienste gehalten, damit wenigstens die nächsten Angehörigen dabei sein konnten. Das Sakrament der Firmung mit Chrisamöl spendete während der Messe Ordinariatsrat Michael Ritzert. An der Orgel begleitete Steffen Rupprecht mit eingefügten modernen Musikstücken die feierlichen Gottesdienste. Abschließend überbrachten Michael Andiel und Johanna Bohland die Glückwünsche der Pfarrgemeinde.

Bildergalerie -------->




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